Leiser Chronik – Naturpark
Kräutervielfalt als neue Perspektive der Region Keinen grundsätzlichen Wandel, doch aber neue Perspektiven dürfte es in absehbarer Zeit für die Kleinregion Leiser Berge– Mistelbach geben. Nach wie vor bildet der Naturpark den Schwerpunkt der Aktivitäten. Stärker betont werden soll allerdings eine Besonderheit: Die Vielfalt der Kräuter auf den Trockenrasen. Das Angebot müsse über die bisher üblichen Natur-, Landschafts- und Kräuterführungen hinausgehen, stellte das Regionalmanagement in Zusammenarbeit mit der Unternehmensberatung TAO fest, die kürzlich im Auftrag der Weinviertel- Tourismus-GmbH alle Regionen des Weinviertels besuchte. Mit einer Visite in Ernstbrunn und im Naturpark endete diese Tour am 31. Juli 2009. Künftig soll der Oberleiser Berg als „Dach des Weinviertels” mit der Besonderheit seiner Trockenrasen und den darauf gedeihenden Kräutern stärker betont werden. Die hier blühenden Kräuter sind eindeutig die Bodenschätze der Leiser Berge – und das haben wohl schon die ersten sesshaften Bewohner des Oberleiser Berges so erkannt und wirtschaftlich genutzt.
Mit den weiters angebotenen Zeitreise- Führungen hebt die Region ihre kulturgeschichtliche Bedeutung hervor.
„Mythos Oberleis“ im Jahr 2012
Auch im neuen Jahr gibt es wieder Zeitreisen am Oberleiser Berg. Von Ende März bis Anfang November ein- bis zweimal im Monat besteht die Möglichkeit, im Rahmen eines kleinen Spazierganges mehr über die wechselhafte Geschichte dieses markanten Ortes im Zentrum des Weinviertels zu erfahren. Für das Jahr 2012 sind zwei markante Änderungen vorgesehen: Der Treffpunkt ist jetzt nicht mehr beim großen Parkplatz, sondern auf dem kleinen Platz bei der Wallfahrtskirche. Wichtig: Bitte lassen Sie Ihr Auto auf dem großen Parkplatz stehen und kommen Sie zu Fuß die knapp 50 Meter lange Zufahrt herauf. Die zweite Änderung: Führungsbeginn ist nicht mehr um 15 Uhr, sondern um 16 Uhr, sine tempore, wie der Lateiner sagen würde, also pünktlich. Auf dem Berg erwarten Sie rund 6.000 Jahre Besiedlungsgeschichte. Die vielen Jahrtausende haben jede Menge zu erzählen und es wäre zuviel verlangt, „alles“ hören zu wollen. Daher ist für jede Zeitreise ein eigener Themenschwerpunkt vorgesehen. Den Anfang machen die archäologisch interessanten Spuren auf dem Oberleiser Berg. An den drei Sonntagen nach Jahreszeitenwechsel wird ein allgemeiner Überblick geboten. Für das Jahr 2012 sind die Termine der 25. März, der 24. Juni und der 23. September. An weiteren sieben Sonntagen und einem Freitag (das ist der Nationalfeiertag, der 26. Oktober) geht es die Jahrtausende aufwärts, von den keltischen Spuren durch die Zeit der Römer und Germanen, Slawen und Ungarn, durch die Epoche der Babenberger zu den Habsburgern, den Hussitenkriegen bis zu den Beutezügen der Kuruzzen, die Ende des 17. Jahrhunderts von ausländischen Mächten entfacht wurden. Aus jeder dieser Epochen rankt sich ein interessanter Mythos um den Oberleiser Berg! Der 26. Oktober befasst sich mit dem Entstehen unseres Österreichs, wie wir es heute kennen, aus seinen historischen Wurzeln heraus. Es ist also ein Blick vom Berg in die neuere Geschichte, wobei aber auch wieder der Oberleiser Berg im Mittelpunkt stehen wird. Für das Saisonende ist sodann ein „archäologischer Spaziergang“ vorgesehen, der nicht so sehr die Geschichte, sondern den Berg selbst aus einer für Sie vielleicht neuen Perspektive zeigt. Die genauen Termine und Themenschwerpunkte finden Sie hier.
Dreikönigswanderung
mit Ulrike Schäffer, freie Teilnahme!
Freitag, 6. Jänner 2012 Treffpunkt Gh. Achter, Michelstetten, 10 Uhr.
Scenar Therapie Endlich weg mit dem Schmerz
Hier geht's zur Homepage der Region ...
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