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![]() Leiser Chronik – Region GroßrußbachGemeinde Großrußbach, Karnabrunn, Klein-Ebersdorf, Wetzleinsdorf
Das Bildungshaus ist jetzt „Umweltchampion”Bischofsvikar Matthias Roch bedankte sich im Namen der Erzdiözese Wien für das großartige Engagement des gesamten Teams. Umweltbeauftragter Markus Gerhartinger berichtete in einem Vortrag von den umweltrelevanten Leistungen in den letzten Jahren; So wurden bei der Renovierung 2003 neue Fenster eingebaut, die Dämmung des neuen Zimmertrakts durchgeführt, eine Solaranlage für die Warmwasseraufbereitung installiert und neue Warmwasserboiler angeschafft. Schon alleine dadurch konnte trotz steigender Auslastung der Heizölverbrauch im Bildungshaus von 60.000 Liter auf 40.000 Liter verringert werden. Der Fuhrpark des Hauses sowie die Geräte in der Küche wurden erneuert, und mit den Seminarangeboten im Bereich „Umweltbildung“ wird viel Wissen an die Teilnehmer weitergeben. Das aktuelle Projekt „Bücherbus neu“ startet eine weitere regionale Mobilitätsinitiative. So wird den Gemeinden in der Region „10vorWien“ mit der fahrenden Bücherei eine literarische Nahversorgung geboten. Der große Traum des Puppenspielers. . .Auf der Küchenuhr von Helene und Peter Kukelka ist es fünf nach Zwölf. Der begeisterte Karnabrunner Puppenspieler verbindet dies ominös mit der untergegangenen Volkskultur des Alt-Wiener Puppentheaters, dessen Bewahrer er so gerne wäre. Trotz seiner 70 Jahre stellt Peter Kukelka bis zu zehn Puppen auf die Bretter, die die Welt bedeuten, und lässt sie im Chor agieren. Damit hat er sich vor zehn Jahren einen Jugendtraum erfüllt. Die selbst verfassten Stücke richten sich durchaus nicht nur an das jüngere Publikum, und so will das Ehepaar seine Bühne nicht als Kasperltheater missverstanden wissen. Wenngleich der Spaßmacher nicht fehlen darf und sogar einen unverzichtbaren Platz in der Choreografie einnimmt. Nicht weniger als 85 Jahre alt ist diese Marionette, die zwar im Lauf der Zeit immer wieder neu kostümiert wurde, vom Zahn der Zeit aber nicht verschont geblieben ist. Der Kasperl präsentiert sich als Wiener Original im Stil des großen Puppenspielers Hermann Walcher, von dem Peter Kukelka das gesamte Inventar übernommen hat. Gemeinsam mit Emanuel Schmelzer, der für die musikalische Begleitung sorgte, zeigte Peter Kukelka erst kürzlich anlässlich des Karnabrunner Pfarrkirtags das Stück „Kasperl in Karnabrunn”, das sich mit der Entstehungslegende der Wallfahrtskirche befasst. Helene Kukelka ist für den reibungslosen Ablauf hinter den Kulissen zuständig, als Puppenspielerin tritt sie aber nicht auf. Seine kleine Bühne hat das Ehepaar für gewöhnlich im Karnabrunner Pfarrsaal eingerichtet, doch hin und wieder geht es auf Tournee. Das Repertoire umfasst derzeit sechs Stücke. Die aktuellen Spieltermine finden Sie im Leiser Notiz-Blog. Lesen Sie die Puppenspieler-Reportage ... ![]() Peter Kukelka will vom Alt-Wiener Puppentheater retten, was da noch zu retten ist ... Mehr darüber ![]() Kein Kasperltheater – wenn auch der Altwiener Spaßvogel nicht fehlen darf: Zwei der betagten Marionetten des Peter Kukelka. Floh- und Bauernmarkt in der Trift,Großrußbach, jeden Samstag, 9 bis 12 Uhr
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