Bildung / Neues vom Buchmarkt
Phänomen Karl May: Old Shatterhand lebt!
Vor knapp hundert Jahren starb Karl May, der als Autor vielen Generationen vergnügliche Stunden und große Abenteuer geschenkt hat. Er selbst sah sich jedoch nicht als Verfasser von Jugendbüchern. Weitgehend unbekannt sind auch seine Kontakte mit österreichischen Schriftstellern. Sogar mit Bertha von Suttner, damals in Niederösterreich daheim, pflegte er einen regen Briefwechsel.
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Das Weinviertel und seine „starken Plätze”
Faszinierende Einblicke in die Kraftorte Niederösterreichs gibt die
Wienerin Gabriele Lukacs in einem Buch, das im Pichler-Verlag
erschienen ist. Sie befasst sich mit Heil- und Energiewegen,
Drachenadern und Plätzen der Ruhe und Harmonie im gesamten
Bundesland, sechs davon im Weinviertel. Kennern der Region sind diese alle bekannt, und dennoch hat die Autorin Neues zu bieten: ihre Deutung, warum manche Kräfte harmonisch, andere heilend, wieder andere Kraft spendend wirken.
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Das geheime Netz der Templer – Spurensuche
In den knapp 200 Jahren seines Bestehens hat der Orden der Tempelherren trotz der anschließenden Verfolgung Spuren hinterlassen, die vielerorts heute noch sichtbar sind. Die gnadenlose Auslöschung trug zur Mythenbildung bei. Wer waren die Tempelherren wirklich und was waren ihre angeblichen Geheimnisse? – Eine Neuerscheinung befasst sich mit dem Wirken der „neuen Ritterschaft”, der Nova Militia, auch in der Region Leiser Berge.
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Gesamt-Doku über das keltische Michelstetten Ein unscheinbares Vögelchen aus Bronze auf dem Einband, wesentlich vergrößert, gibt Einblick in die reichhaltigen archäolgischen Funde von der Keltensiedlung in Michelstetten. Mehr als zehn Jahre nach Abschluss der Grabungen liegt jetzt eine umfangreiche Dokumentation vor. Das Vögelchen vom Einband entpuppt sich als Feingewicht eines keltischen Goldschmiedes, weitere Überraschungen folgen in der wissenschaftlichen Auswertung. Erschienen ist die Arbeit als Band 7 in der Schriftenreihe „Archäologische Forschungen in NÖ”. Unter der Regie von Ernst Lauermann geben verschiedene Autoren auf mehr als 360 reich illustrierten Seiten aufschlussreiche Einblicke in die Latènezeit von Michelstetten. Ernst Lauermann und Franz Drost berichten auf wenigen Seiten über Fundgeschichte und Grabungsmethode, Peter Trebsche wertet auf 100 Textseiten die Befunde aus. Arbeiten über das Spektrum an Kulturpflanzen und Tierknochenfunde sowie ein umfangreicher Katalogteil runden den Blick auf das vorgeschichtliche Leben in Michelstetten ab. ISBN 978-3-901635-36-6, zum Preis von 30 Euro erhältlisch Im UGM Asparn sowie über das Institut für Landeskunde. Interview mit Dr. Peter Trebsche ... (PDF, 355 kb)
Jakobswegweiser durch das Weinviertel Ein prächtiges Büchlein in bester Qualität und – dank einer Förderung – um wenig Geld zum Jakobsweg Weinviertel mit Wanderkarten im Maßstab 1:35.000. Beschrieben wird die Weinviertler Teilstrecke von Mikulov bis Krems über 160 km. Zum Jakobswegweiser ... (PDF, 280 kb)
Faszination Archäologie in jüngster Zeit hat die Landesarchäologie so viele neue Erkenntnisse gebracht, dass es höchste Zeit war für ein aktuelles Begleitbuch zur Sammlung im Urgeschichtemuseum in Asparn. Dessen Leiter Dr. Ernst Lauermann versetzt den Besucher auf sehr lebendige Aert und Weise zurück in die Epochen vom Paläolithikum bis zur Latènezeit. Zur Beschreibung ... (PDF, 326 kb)
Weltuntergänge – von der Sintflut bis 2012 Das Jahr 2012 und damit einschneidende Veränderungen werfen ihre Schatten voraus: Ein Ethnologe reist in die Vergangenheit, um die Zukunft zu erschließen. Dr. Heinrich Dosedla vergleicht Welt umspannende Mythen über die Endzeit, beginnt bei der Sintflut und endet mit dem aktuellen Datum, welches bereits der ominöse Mayakalender als Wendepunkt erkannt haben will. Die Zeit läuft ab ... (PDF, 380 kb)
Magere Initiative gegen den Bildungsnotstand Dem Thema „Bildung“ wird in der Region Leiser Berge offenbar wenig Bedeutung beigemessen.
Vor allem die Mittelschulgemeinde Ernstbrunn fällt mit einem dürftigen Ergebnis zum Bildungs-
Volksbegehren auf. Während Initiator Hannes Androsch von einem „höchst respektablen“ Resultat spricht, glänzt die
Anfang November zur Unterschrift aufgelegte Bildungsinitiative auch landesweit eher wenig. 383.820
Österreicher setzten sich für ihre Unterstützung ein. Einräumen muss man allerdings, dass von allen
vier bisher durchgeführten Volksbegehren zum Thema Bildung die Androsch- Initiative die
erfolgreichste war, was absolute Zahlen betrifft. Aber nur knappe 6,1 % aller Stimmberechtigten
gaben ihre Unterschrift ab. Gegen den Bau des Konferenzzentrums machte sich 1982 mehr als ein
Viertel der Wahlberechtigten stark. Bestätigt wurde durch die Initiative leider, dass es sehr wohl noch ein Bildungsgefälle geben dürfte. In teuren
Wohngegenden war die Beteiligung markant höher – die Wiener Innenstadt sticht gar mit 27.95 %
hervor, Bisamberg mit 8,80 %. Mistelbach fällt dagegen mit einem Bezirksschnitt von 4,72 %
deutlich gegen Korneuburg ab, das mit 5,80 % knpp unter dem nö. Landesdurchschnitt (5,86 %)
liegt. Die Ergebnisse aus den Gemeinden der näheren Umgebung: Asparn:   3,47 % Ernstbrunn:  2,97 % Gaubitsch:  2,95 % Gnadendorf:  3,71 % Großmugl:  2,91 % Großrußbach  4,73 % Ladendorf:  3,99 % Niederhollabrunn: 3,83 % Niederleis:  5,06 % Mistelbach:  3,56 % Staatz:   2,92 %
Scenar Therapie Endlich weg mit dem Schmerz
Dreikönigswanderung
mit Ulrike Schäffer, freie Teilnahme!
Freitag, 6. Jänner 2012 Treffpunkt Gh. Achter, Michelstetten, 10 Uhr.
... Jahrtausenden auf der Spur
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