![]() Auf dieser Seite bietet der Leiser Bote Interessantes aus der zentralen Region der Leiser Berge zum Nachschlagen.Bildungshaus Schloss Großrußbach: Bildungseinrichtung der Erzdiözese Wien mit ganzjährigem, großteils ethischem Kursprogramm für Laien. Seminarzentrum, Bibliothek, Gästetrakt, Speisesaal. Buschberg: Höchste Erhebung der Leiser Berge und des Weinviertels, wobei die Angaben zwischen 491 m und 492 m schwanken. Unverkennbar durch seine Radarkuppel für die zivile Luftraumüberwachung. Mittelalterliche Erdbefestigung mit Gipfelkreuz. Ganzjährig bewirtschaftete Buschberghütte. Zentrum des Naturparks Leiser Berge, gehört zur Gemeinde Gnadendorf. Draisinenalm: Höchster Punkt der Fahrrad-Draisinenstrecke von Ernstbrunn nach Asparn an der Zaya (12,5 km) mit Raststelle bei Grafensulz auf 290 m, auf halber Strecke zwischen Niederleis (253 m) und Asparn (221 m). Falkenstein: Weinbauort und ehemalige Exklave des Naturparks Leiser Berge auf deren Fortsetzung in Richtung Karpaten. Burgruine. Gössinger, Anton (1905–1994): Begründer des Naturparks Leiser Berge. Direktor der Knabenhauptschule Mistelbach, Obmann der Volkshochschule Mistelbach sowie des Kulturbundes Weinviertel, Redakteur der „Kulturnachrichten aus dem Weinviertel”, Autor in zahlreichen Broschüren. Neben verschiedenen Auszeichnungen durfte er den Ehrentitel eines Professors führen. Gössinger galt noch im hohen Alter als die gestaltende Kraft des Weinviertels. Jakobsweg Weinviertel: Anbindung an den Camino de Santiago über den österreichischen Jakobsweg, konkret von Drasenhofen über den Oberleiser Berg nach Rohrendorf bei Krems. Die Route beginnt eigentlich im tschechischen Mikulov. Eröffnet wurde sie am Ostermontag des Jahres 2010. Leeberg, auch Lebberg, Tumulus: Hallstattzeitliche Grabstätte, deren höchste (16 m) dem Ort Großmugl seinen Namen gibt. Wahrscheinlich enthielt er eine hölzerne Grabkammer. Weitere Tumuli bei Niederhollabrunn. Leiser Berge: Teils verkarstete Kalkklippen der Waschbergzone in Verbindung vom Waschberg bei Stockerau über Falkenstein zu den Pollauer Bergen. Höchste Erhebung Buschberg mit 491 m oder 492 m (Angaben differieren), markante Staatzer Klippe (332 m). Name wahrscheinlich aus dem Slawischen lysý, lysá, lysó für „kahl". Oberleiser Berg: Markanter Tafelberg südlich des Buschberges, uralter Siedlungsort mit Befestigungsanlage, die bis in frühgeschichtliche Zeit ihren Zweck erfüllte. Teilweise Zerstörung im frühen Mittelalter. Maria Oberleis: Wallfahrtskirche auf dem Vorberg zum Oberleiser Berg, auf dem sich deren Vorgängerinnen befunden haben. Geistliches Jugendzentrum der Erzdiözese Wien mit spätgotischem Wohnturm. Saurer, Der: Volkstümliche Bezeichnung des Sinzendorf'schen Gedenksteines vor dem Schüttkasten beim Ernstbrunner Schloss, unweit der Bundesstraße 40, für Franz Josef Graf Saurau (1760–1832). Er war in der Monarchie unter anderem Leiter der Wiener Hofkanzlei und Berater des Kaisers. Der sorgsam bearbeitete Stein gibt Hinweise auf seine Zugehörigkeit zu den Illuminaten und ist im Maß der Erde errichtet. Schöfmann, Heinrich, Prof. h.c. (1925–1998): Tapezierer und Kaufmann in Asparn, Begründer des Weinlandmuseums und Mitbegründer des Landesmuseums für Urgeschichte. Schulmuseum Michelstetten: Europaweit größte Sammlung an Schulwandbildern, 50.000 Unterrichtsartikel, Klassen-Ensembles. www.michelstettnerschule.at. Schüttkasten Klement: Ausgedienter barocker Getreidesilo mit einzigartiger Deckenkonstruktion. Dient seit 1999 als Veranstaltungszentrum für Ausstellungen und Weinverkostung. Sinzendorf, Prosper (1754–1812): Letzter Schlossherr aus dem Geschlecht der Sinzendorfer, die 1654 das Schloss Ernstbrunn erworben hatten und umbauen ließen. 1822 fiel das Schloss durch Fideikommiss an die Fürsten Reuss-Köstritz. Urgeschichtemuseum Asparn: Forschungsstelle und Landesmuseum für urgeschichtliche Funde mit begehbarem Freiareal, welches urzeitliche Behausungen zeigt. Kurse für urzeitliche Handwerkstechniken, Keltenfeste. Wehrkirche Michelstetten: Spätromanischer Quaderbau an der Nordseite des Buschberges. Ursprünglich zwei Obergeschoße dienten als Pilgerherberge. Vermutlich erst von den Johannitern angebauter Turm mit Armbrustscharten, im 16. Jahrhundert durch Ziegelaufsatz erhöht. Weinlandmuseum Asparn/Zaya: Ursprünglich Heimatmuseum in Asparn, 1968 vom Schloss in den Minoritenkonvent verlegt, rund 2.500 Ausstellungsstücke und Dokumente zur nö. Volkskultur, darunter kulturhistorisch einzigartige Sargbretter aus romanischer Zeit. Weinviertler Horn-Connection: Von Musiklehrer Peter Hofmann im Jahr 2001 gegründetes Ensemble der besten Bläser der Staatzer Musikschule. Wildpark Dörfles: Wildtiergehege unweit von Schloss Dörfles mit ausschließlich heimischen Wildarten (Rot-, Dam-, Stein-, Sikawild, Mufflons, Gämsen, Wölfe, Wildschweine etc.) und Kinderspielplatz, 35 ha zum Großteil frei begehbar. Zeitreise: An vielen Orten der Region werden Zeitreiseführungen mit ausgebildeten Führern angeboten, und dabei geht es mit Vollgas in die Vergangenheit. Zeitreisen bieten der Oberleiser Berg, Großmugl, Ladendorf, Asparn, aber auch die Städte Mistelbach und Laa. Die Treffpunkte sind eigens markiert, Termin ist jeweils ein Sonntag, 15 Uhr.
Das Leiser Glossar
Das Wahrzeichen der Region Leiser Berge ist die höchste Erhebung, der Buschberg (491 m), mit seiner unübersehbaren Radarkuppel. Die Farben des Weinviertels sind Grün und Gelb.
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